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Slg.-Nr. 598

Auf chamoisfarbenem Velin mit Wasserzeichen: FHF, links unten mit brauner Feder bezeichnet und datiert "Hoheneck am Rhein, Juny 1819"

Ernst Fries begann seine zweite Rheinreise am 23. Juni 1819 in Rüdesheim. Am nächsten Morgen setzte er über den Fluss und erkletterte einen Standort im Steilhang, um die Burgruine Bautzberg von Norden her festzuhalten. (Heidelberg, Kurpfälzisches Museum, vgl. Wechsler Werkverzeichnis Nr. 28). Am 24. oder 25. Juni 1819 entstand dann diese Ansicht der Burg Sooneck.  

Der Standort des Malers befindet sich auf einem Steilhang diesseits der Talsohle, von der aus das steile Felsmassiv mit der bekrönenden Burg aufragt. Links im Vordergrund wird das Gefälle, aus geschichtetem Gestein und mit Baumbewuchs in die Darstellung hineinragend, als überwiegend im Schatten liegend beschrieben. Die über der Landschaft thronende Burg sowie der von Anhöhen begleitete Lauf des Rheins im Mittelgrund sind hingegen von Sonnenlicht durchflutet. Hier dominiert der Wechsel von Schattenpartien (zarte Graulavierungen) und Lichtpartien. (Papiergrund), selbst der Himmel ist entsprechend fein strukturiert. Die Vorzeichnung in Bleistift ist äußerst zart gehalten, ja partienweise sind die Formen meisterhaft rein mit dem Pinsel entwickelt, so beispielsweise die Häuser der Ortschaft. am rechten Flussufer (Erika Rödiger-Diruf).

Burg Sooneck am Rhein, Juni 1819

Ernst Fries (1801-1833)

Pinsel in grau über Bleistift, 27,3x45,9 cm